Brandschutzkonzepte – über die Pflicht, vorbereitet zu sein

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Brandschutzkonzepte – über die Pflicht, vorbereitet zu sein

Zahlen braucht es dafür nicht, denn das sagt einem der gesunde Menschenverstand: Ein Brand kann immer und überall entstehen. Man kann und muss Gebäude daher davor bestmöglich schützen. Dafür sorgt schon der Gesetzgeber, der sich bereits bei den ersten Schritten der Bauplanung einschaltet. Für die Errichtung von Gebäuden wurden daher klare Schutzziele definiert, die sich in Gesetzen und Verordnungen wiederfinden, die europaweit gelten. Damit also Bauwerke so entworfen, errichtet und gestaltet werden, dass sie weder die Sicherheit von Menschen, Haustieren oder Gütern gefährden noch der Umwelt Schaden zufügen, gibt es die Vorschrift des Brandschutzkonzeptes. Es ist die Basis für Planung und Ausführung von Gebäudebrandschutz. So ein Konzept muss also gut durchdacht sein und bereits von Anfang alle wichtigen Schutzaspekte berücksichtigen. Nachlässigkeit ist hier teuer, denn später kann meist nur noch schwierig und zu hohen Kosten nachgebessert werden.

Hässlich, unpraktisch, teuer?

Nein, nur sicher! Denn das macht ein richtig gutes Brandschutzkonzept aus: Es garantiert Rechtssicherheit, gibt dem Architekten aber auch die Möglichkeit der Berücksichtigung ästhetischer Aspekte. Es nimmt Rücksicht auf das Budget, die angedachte Nutzung des Gebäudes und die Kosten, des zukünftigen laufenden Betriebs. Mögliche Gefahrenpotenziale und -risiken werden erkannt, geprüft und beurteilt – ganz individuell, detailliert und verlässlich. Denn jedes Gebäude ist anders, einzigartig.

Wird also ein Gebäude neu erstellt oder erfolgt eine Nutzungsänderung, benötigt man ein Brandschutzkonzept, das in den technischen Baubestimmungen bspw. Anforderungen an das Brandverhalten der Baustoffe, die Feuerwiderstandsfähigkeit der Bauteile, die Dichtheit der Verschlüsse von Öffnungen und die Anordnung von Rettungswegen stellt. So wird der möglichen Entstehung eines Brandes vorgebeugt bzw. entgegengewirkt. Feuer und Rauch werden im Falle eines Brandes eindämmt, die Rettung von Menschen und Tieren und Löscharbeiten gewährleistet.

Ein Brandschutzkonzept ist Bestandteil der Baugenehmigung. Es ist gültig für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Bei einer Änderung der Nutzung muss es angepasst werden.

Brandschutzkonzept – was steht da eigentlich drin?

In einem guten Brandschutzkonzept finden Sie drei verschiedene Bereiche: Die Feststellung, um welche Art von Gebäude es geht, wo es gebaut werden soll bzw. wo es bereits steht, wie es genutzt werden soll etc.. Auf dieser Basis wird geprüft, welche Gesetze, welche Brandschutzvorschriften berücksichtigt werden müssen oder ob ein Sonderfall vorliegt, der extra betrachtet werden muss. Darauf wiederum aufbauend werden die nötigen Maßnahmen für den Brandschutz zusammengestellt.

Sie sehen schon, dieses Thema ist äußerst komplex. Sollten Sie also ein Brandschutzkonzept benötigen, beraten wir Sie gerne! Sie brauchen einen speziellen Experten? Auch kein Problem – für besondere Themenstellungen arbeiten wir eng mit ausgewiesenen Sachverständigen und Fachplanern zusammen!

Kommen Sie also gerne auf uns zu – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!